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OXYPro O2-Regelung

OXYPro O2-Regelung

In Stichworten

  • Temperaturbeständigkeit bis zu 350 °C
  • Universelle Standardlänge dank Skalierung
  • Für alle Brennertypen und Wärmeerzeuger geeignet
  • Leicht und schnell nachrüstbar ohne Kalibrierung und externe Stromversorgung
  • Platzsparendes Modul statt eines Technikschranks
  • Umgebungsluftdrucksensor korrigiert den gemessenen O2-Gehalt
  • Kompatibilität mit anderen Steuerungssystemen
  • Sehr kurze Amortisationszeiten von zwei Jahren möglich

 

 

Minimaler O2-Überschuss – reduzierte Abgasverluste

Die Umgebungsbedingungen einer Feuerungsanlage ändern sich von Tag zu Tag und von Sommer zu Winter. Besonders stark schwanken vor allem die Temperatur der Verbrennungsluft und des Öls, die Luftfeuchtigkeit, die Ölviskosität, der Heizwert des Brenngases und der atmosphärische Luftdruck. Die Flamme des Brenners ist von diesen Änderungen direkt betroffen und wird deshalb bei der Inbetriebnahme so eingestellt, dass auch unter sehr ungünstigen Umständen stets genug Sauerstoff für den vollständigen Ausbrand vorhanden ist. Diese Einstellung ist starr und geht davon aus, dass alle ungünstigen Umstände zusammentreffen. In den meisten Fällen ist eine solche Einstellung jedoch überzogen; hier bekommt die Flamme mehr Luftsauerstoff als erforderlich.

Ein „Sicherheitsluftüberschuss“ schützt gegen unzulässig schwankende Bedingungen, kostet aber viel Geld: Die überschüssige Luft führt zu erhöhten Abgasverlusten und verbraucht obendrein unnötige elektrische Energie. Im Schnitt betragen diese Verluste 1-2 % des eingesetzten Brennstoffs und belasten damit nicht nur das Budget, sondern auch die Umwelt.

Falls die Feuerungsanlage über eine elektronische Brennstoff-Luft-Verbundsteuerung verfügt, ist die Abhilfe einfach. Eine O2-Regelung kann in der Regel mit wenig Aufwand nachgerüstet werden. Diese zusätzliche Komponente besteht im Wesentlichen aus einer Lambdasonde nebst Auswertegerät: Die im Abgaskanal montierte Sonde erfasst dabei kontinuierlich den Restsauerstoffgehalt im Abgas und gibt dieses Signal an die Brennersteuerung weiter. Die Steuerung kann nun angemessen reagieren und nur die absolut erforderliche Luftmenge einregeln. 

OXYPro O2 Messeinrichtung

Die SAACKE O2-Regelung erfasst den tatsächlichen Sauerstoffüberschuss im Abgas und sorgt dafür, dass das Brennstoff-Luft-Verhältnis kontinuierlich lastabhängig so angepasst wird, dass stets eine optimale Verbrennung sichergestellt ist. So können der Wirkungsgrad Ihrer Feuerungsanlage um circa ein Prozent gegenüber einer herkömmlichen Feuerungsanlage mit erhöhtem Luftüberschuss verbessert und bis zu zwei Prozent Brennstoff eingespart werden.

Die Optimierungsmaßnahme besteht aus der Plug-and-Play-basierten O2-Sonde OXYPro 400, der Messgas-Entnahmevorrichtung OXYPro SD-350 sowie dem Interface Modul se@vis IO OX4641. Das Messsystem zeichnet sich durch diverse Vorteile aus: Es ist für alle Brennertypen im Leichtöl- und Gasbetrieb (Erd- und Biogas) geeignet, ist wartungsarm und hat eine lange Lebensdauer. Eine kontinuierliche Grenzwertüberwachung verbessert die Anlagensicherheit entscheidend. Da die O2-Regelung Schwankungen im Brennstoff und in der Verbrennungsluft ausregelt und den O2-Überschuss in jeder Leistungsstufe minimiert, beträgt die durchschnittliche Amortisationszeit weniger als zwei Jahre. Im Vergleich zu Wettbewerbern besticht sie durch eine höhere Messpräzision und eine höhere Temperaturauslegung von bis zu 350 °C Abgastemperatur. Über die SAACKE se@vis Brennersteuerung können die Daten jederzeit digital ausgelesen werden.