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Drehzahlregelung

Drehzahlregelung

In Stichworten

  • Spart bis zu 80 % des Stromverbrauchs
  • Leicht nachrüstbar an bestehenden Anlagen
  • Für alle Brennertypen und alle Wärmeerzeuger verwendbar
  • Sehr kurze Amortisationszeiten von < 2 Jahren möglich
  • Verbessert das Regelverhalten, insbesondere im Kleinlastbereich
  • Verringert die mechanische Belastung von Gebläse- und Brennerbauteilen
  • Hohe Verfügbarkeit, lange Lebensdauer

Energie sparen und das Regelverhalten verbessern

Ohne Drehzahlregelung laufen Verbrennungsluftgebläse stets mit voller Leistung – selbst wenn der Brenner in Kleinlast betrieben wird. Das ist nicht nur laut, sondern verbraucht auch viel elektrischen Strom. Wenn Feuerungsanlagen in Teillast oder in Kleinlast betrieben werden, kann eine Drehzahlregelung ihre Stärken ausspielen: Sie reduziert die Drehzahl des Verbrennungsluftgebläses, wenn der Brenner nicht den vollen Luftstrom benötigt. Das spart wertvolle Energie, die ansonsten an den Luftklappen vernichtet wird.

Grundsätzlich können Gebläse bei konstanter Drehzahl nur in einem engen Betriebspunkt effizient arbeiten. Sie sind deshalb meist für Volllast ausgelegt, arbeiten aber unwirtschaftlich, wenn nicht der volle Luftstrom abgenommen wird. Mit einer Drehzahlregelung lässt sich dieser optimale Betriebsbereich deutlich erweitern – das Gebläse läuft fast immer effizient, egal wie viel Luft die Verbrennung gerade benötigt. Die Bauform des Gebläses spielt dabei ebenso wenig eine Rolle wie seine Größe. Zusätzlich wird es auch im Kesselhaus leiser: Die Drehzahlregelung senkt die Geräuschentwicklung im Gebläse und an der Drosselklappe um bis zu 25 dB.

Die Technik der Drehzahlregelung ist hunderttausendfach erprobt und prinzipiell simpel: Ein Frequenzumrichter verändert die dem Motor zugeführte Eingangsfrequenz. Weil die Motordrehzahl direkt von der Anregungsfrequenz abhängt, dreht der Motor entsprechend langsamer oder schneller. Für die Steuerung von Feuerungsanlagen ist es allerdings zusätzlich erforderlich, die ordnungsgemäße Funktion über eine kontinuierliche Überwachung der Drehzahl (beispielsweise über einen entsprechenden Aufnehmer oder die Überwachung des Differenzdrucks der Verbrennungsluft) sicherzustellen.
Das große  Plus der modularen Technik: Sie lässt sich an fast jeder Anlage, jedem Brenner und jedem Gebläse nachrüsten. Die Veränderung ist bereits beim nächsten Start der Anlage deutlich zu hören und reduziert die Kosten der Feuerung sofort.