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Raffineriegasverbrennung

PCK Raffinerie GmbH, Schwedt (Deutschland)

Raffineriegasverbrennung

Eine Verbrennungsanlage für Raffinationsnebenprodukte

Die PCK Raffinerie GmbH in Schwedt verarbeitet Rohöl zu Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff. Mithilfe einer Feuerungsanlage, die im Produktionsablauf vorhandene Stoffe thermisch nutzt, sollten Kosten gesenkt und die Umweltfreundlichkeit der Anlage erhöht werden. 

Der TF-DDZG verwandelt Raffinationsnebenprodukte in Strom und Wärme

Bei der Herstellung von Kraftstoffen kann ein Großteil des Rohöls ausgenutzt werden, dennoch bleiben Raffineriegase und schwere Bestandteile übrig. So genanntes Reraffinat ist ein Teil dieser schweren Öle und stellt besondere Anforderungen an die Verbrennung, genauso wie das Raffineriegas, das zu rund 70% aus Wasserstoff besteht und sich in der Verbrennung deutlich vom Standardbrennstoff Erdgas unterscheidet. Auch schwankt es sehr stark in der Zusammensetzung und dem Heizwert, so dass hohe Anforderungen an die Regelungstechnik und die Stabilität des Brenners gestellt werden. Eine Reihe dieser Nebenprodukte der Raffination lassen sich jetzt mit der von SAACKE installierten Lösung thermisch nutzen und liefern sowohl Wärme als auch Strom für den Produktionsprozess.  

Der Kundenvorteil

Die Vorteile des SAACKE TF-DDZG erschließen sich auf einen Blick:

  • Die Verwertung des vorhandenen Raffineriegases garantiert neben einem enormen Kostenvorteil vor allem ein niedriges Emissionsniveau. Die integrierte Luftvorwärmung steigert die Effizienz der Anlage und spart zusätzlich Brennstoff.
  • Da neben dem Raffineriegas auch Rückstandsöl als Zweitbrennstoff zum Einsatz kommt, bieten die SAACKE TF-DDZG genügend Reserven, um alle Grenzwerte einzuhalten - auch bei schwankenden Qualitäten des Öls.
  • Gegenüber der alten Anlage kommt die neue SAACKE Anlage mit 6 statt 8 Brennern aus und verringert somit Investitionskosten und Wartungsaufwand.
  • Die Ultra Low-NOx-Technik ist eine Weiterentwicklung der bewährten DDZ-Brenner und hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionellen Maßnahmen zur NOx-Reduktion. So ist der Brenner prinzipiell für fast alle Brennstoffe geeignet und sorgt mit einer Rezirkulationsrate von ca. 50% für niedrigste Emissionswerte. Damit ist eine externe Rezirkulation häufig überflüssig.

Die Feuerungsanlage in Schwedt zeigt: Der SAACKE TF-DDZG Brenner ist eine hochverfügbare Lösung, die Raffineriegase auch unter extremen Bedingungen sicher und effizient verbrennt. 

Das Verfahren im Detail

Die installierte Anlage besteht aus zwei Dampfkesseln mit einer Kapazität von insgesamt 240 t/h bei einem Kesseldruck von 90 bar und einer mittleren Kesseltemperatur von 520°C. Insgesamt 6 SAACKE TF-DDZG Brenner mit Luftvorwärmung ersetzen die vorherige Schwerölfeuerung mit 8 Brennern und verwenden Raffineriegas als Hauptbrennstoff.

Die Feuerung besteht aus 6 angepassten  SAACKE TF-DDZG. Diese Dampfdruckzerstäuber kombinieren die Vorteile robuster Dampfdruckzerstäuber-Technik mit einer internen Rezirkulation und somit niedrigsten NOx-Emissionen.